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Kino-Tipp: „Babys“

Dienstag, August 10th, 2010

Sie heißen Ponijao, Bayar, Mari und Hattie. Geboren in Namibia, in der Mongolei, in Japan und in den USA. Einfühlsam begleitet die Kamera die neuen Erdbewohner vom ersten Atemzug bis zu den ersten Schritten auf wackeligen Beinen.

Zwei von ihnen leben fernab der Zivilisation, die beiden anderen mitten in der Großstadt. Sie sind Einzelkind oder Teil einer Großfamilie. Doch so unterschiedlich ihre Herkunft ist, so verschieden die Kulturen sind, in denen sie aufwachsen

Doch wenn Babys brabbeln, glucksen und lachen, klingt es überall auf der Welt gleich. In zeitlicher Abfolge dokumentiert der Film die Entwicklung der Kinder und macht in wunderbar authentischen Bildern deutlich, dass es keine Rolle spielt, ob sie in einer Jurte oder in einem Hochhaus-Apartment ihre Umgebung entdecken, lachen und weinen, Vertrauen und Ängste entwickeln, Geborgenheit suchen und Liebe finden. Denn im Laufe eines Jahres mausern sich alle vier Babys vom hilflosen Säugling zum selbstbewussten kleinen Individuum.

Trailer: Babys

 

Eine kleine Moschee am Ground Zero

Freitag, August 6th, 2010

Am „Ground Zero“ soll ein muslimisches Gemeindezentrum, genannt „Cordoba House“, entstehen, in dem unter anderem eine Kochschule, ein Schwimmbad, ein Restaurant, ein Theater mit 500 Sitzplätzen und, ja, auch ein Gebetsraum untergebracht werden sollen.

Und deshalb sind vor allem rechtskonservative Kräfte in Amerika fest entschlossen, den Bau zu verhindern – oder, noch besser, einen fundamentalchristlichen Kulturkampf vom Zaun zu brechen.

Dabei spielt es für die Gegner des Vorhabens keine Rolle, dass als Bauherr eine Cordoba Initiative auftritt, deren erklärtes Ziel die „Verbesserung der Beziehungen zwischen muslimischer und westlicher Welt“ ist – und die gerade deshalb die symbolische Nähe zu Ground Zero suchte.

Bürgermeister Bloomberg sagt, Manöver zur Verhinderung seien „sehr unamerikanisch“.  Amerikanisch sei dagegen die Vielfalt und der Wille, diese auszuhalten und zu organisieren.

Die Idee ist toll, doch ob sich die Vernunft gegen die rassistische US-Mehrheit durchsetzen kann, ist zweifelhaft.

Mehr Infos:

http://www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/eine-kleine-moschee-in-manhattan/

Herkunft des Begriffes „Politically Incorrect“

Mittwoch, März 17th, 2010

Der Begriff politisch korrekt wurde bereits 1793 in einem Gerichtsverfahren vor dem Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten […] erwähnt. Das Gericht stellte dabei eine Überlegung zu den Bürgerrechten an und bezeichnete es in diesem Zusammenhang als nicht politisch korrekt, einen Toast auf den Staat (die Vereinigten Staaten) statt auf das Volk (der Vereinigten Staaten) auszubringen, weil der Staat zwar das edelste Werk des Menschen, der Mensch selbst aber das edelste Werk Gottes sei.

Mitte der 1980er Jahre wandten sich Studenten vor allem der University of California gegen Pflichtkurse zur westlichen Zivilisation (Western Civilization), in denen nach ihrer Auffassung die Werke „toter, weißer europäischer Männer“ („dead white European males“, […] ) zu sehr im Vordergrund standen. Sie verlangten eine Ausweitung des Lehrstoffs auf weibliche und außereuropäische Autoren und schufen Sprachkodizes (Speech codes), die auf die Einbeziehung von Minderheiten abzielten. Mit der Ausweitung dieser Sprachregelungen gewann der ironisch verwendete Begriff politically correct an Bedeutung.

Seit Beginn der 1990er-Jahre wandelte sich der Begriff von einer Eigenbeschreibung zu einem pejorativ gebrauchten Kampfbegriff der politischen Rechten. Konservative Studenten, Akademiker und Journalisten übernahmen den Ausdruck und wandelten ihn in eine Chiffre zur Ablehnung linker Antidiskriminierungsbemühungen. Im Laufe der Zeit wurde der Begriff zu Political Correctness substantiviert. US-Konservative verwandelten ihn in den 1990er-Jahren überdies in einen politischen Kampfbegriff zur Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner. Allerdings wird er auch weiterhin von undogmatischen Linken verwendet.

Politikwissenschaftler beschreiben den abwertenden Gebrauch des Ausdruckes Political Correctness als eine der „Strategien“ der konservativen Verteidigung traditioneller Werte. „Political Correctness“ äußert sich hierbei als „vehement betriebene Diffamierungskampagne gegen die Liberals.“ Die Konservativen „setzten damit eine Strategie der politischen Diffamierung aus den 80er Jahren direkt fort. An die Stelle des L-words (ein in der Wahlkampfkampagne 1988 von Konservativen geprägter negativ konnotierter Begriff für den Liberalismus) trat nun Political Correctness, um gegen den liberalen ‚Feind’ ins Feld zu ziehen.“

Quelle: Wikipedia

Politically INcorrect (PIN)

Sonntag, März 14th, 2010

Dieses Blog ist Teil einer Aktion mit dem Ziel, das Begriff „Politically Incorrect“ einer Gruppe von Hetzern zu entreißen, die ihn im Netz zur Hetze gegen Andersdenkende und Anders-Glaubende verwenden.

Wenn nun viele Internet-Seiten den Begriff verwenden, aber auf den Seiten positiv (nicht beschönigend) über Musilme, Israel, Juden, und andere typische Opfer von PI (wie Frauen, Alternative, Linke ) schreiben und sich auch noch gegenseitig verlinken, dann könnten wir mehr Relevanz bei Google bekommen als die alte PI Seite.

Ideal wäre natürlich, wenn wir ein paar SEO Spezialisten dafür gewinnen könnten….

Mehr Infos hier in Kürze!