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Katholiken überreichen Spende für Kölner Moschee

Dienstag, April 6th, 2010

Zeichen für den interreligiösen Dialog:  Zwei Pfarreien in Köln haben für den Bau der Moschee im Stadtteil Ehrenfeld gesammelt.  „Ein wichtiger Grundstein für den Neubau“, so ein Vertreter der muslimischen Gemeinde.

St. Theodor und St. Elisabeth in Köln-Höhenberg/Vingst überreichten eine Spende in Höhe von 5.000 Euro für den Kölner Moscheebau.

Der Scheck wurde in einer offiziellen Veranstaltung direkt an der Baustelle der Moschee an den Geschäftsführer der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB), Sadi Arslan, und den Dialogbeauftragte Bekir Alboga übergeben.

Auch Pfarrer Franz Meurer sammelte mit

So soll sie aussehen: Deustchlands modernste Moschee in Köln (©DITIB/Böhm )

Das Geld sammelten die Pfarreien bei Gemeindemitgliedern und weiteren Kölner Bürgern. Den Scheck überreichten Michael Paetzold und Margot Gaska. Sie gehören zu den Gemeinden, die der bekannte Kölner Pfarrer Franz Meurer betreut.

Alboga sagte, die Spende sei ein wichtiger Grundstein für den Neubau der Moschee.

Quelle: domradio.de

Auch Pfarrer Franz Meurer sammelte mit
Das Geld sammelten die Pfarreien bei Gemeindemitgliedern und weiteren Kölner Bürgern. Den Scheck überreichten Michael Paetzold und Margot Gaska. Sie gehören zu den Gemeinden, die der für sein soziales Engagement bekannte Kölner Pfarrer Franz Meurer betreut.

Alboga sagte, die Spende sei ein wichtiger Grundstein für den Neubau der Moschee. Der nordrhein-westfälische Integrationsbeauftragte Thomas Kufen äußerte sich positiv über den kürzlich eröffneten Info-Container. Dieser sei wichtig für die Transparenz des Bauvorhabens.

Christliche Gesetzgebung: Trotz Vergewaltigung keine Abtreibung

Dienstag, März 16th, 2010

Eine 15-jährige Argentinierin darf trotz jahrelanger Vergewaltigung durch ihren Stiefvater das von ihm gezeugte Kind nicht abtreiben.

Die Krankenhausbehörden in der südargentinischen Provinz Chubut weigerten sich im Februar, den Schwangerschaftsabbruch vorzunehmen. Am 12. März lehnte auch ein Richter ihren Antrag auf Unterbrechung der Schwangerschaft ab.

Die Jugendliche wurde viele Jahren von ihrem Stiefvater sexuell missbraucht. Dies wurde bekannt, als sie schwanger war.

Im Februar stellte ihre Mutter bei dem Regionalkrankenhaus von Chubut einen Antrag auf Unterbrechung der Schwangerschaft ihrer Tochter. Das Krankenhaus lehnte dies mit der schriftlichen Begründung ab, dass dieser Fall nicht unter die Ausnahmefälle des Abtreibungsverbots im argentinischen Strafgesetzbuch falle. In Argentinien ist der Einfluss der Kirche auf die Gesetzgebung groß.

Mehr Informationen:
http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-065-2010/trotz-vergewaltigung-keine-abtreibung.