Archive for the ‘Politically Incorrect’ Category

Der populärste Mensch in Sarajevo

Montag, August 1st, 2011

Ein schönes Beispiel für Religions- und Nationalitätsübergreifende Solidarität: Obwohl er von Geburt Serbe (und Christ) ist,  verteidigte der Exgeneral Jovan Divjak im Krieg das belagerte Sarajevo (Kosovo, mehrheitlich Muslimisch).

„Er hat dem Druck nationalistischer Mächte und Ideologien auch in den schwierigsten Zeiten Widerstand entgegensetzt“,

sagt Srdjan Dizdarevic, vormalig Vorsitzender des Helsinki-Komitees für Menschenrechte in Bosnien und Herzegowina über Divjak.

Die taz schreibt:

Zwangsläufig zieht Divjak den Hass aller Nationalisten auf sich. Für die serbischen Extremisten in Bosnien ist er ein Verräter, der Muslime verteidigt hat. Die muslimische Nationalpartei hat ihm dagegen am Ende des Krieges 1994 entmachtet, ihm nach dem Krieg links liegen gelassen, weil er ein Serbe ist. Doch all dies hat ihn nicht zweifeln lassen. Deshalb sei Divjak jetzt der populärste Mensch in Sarajevo, hieß es in einem Radiokommentar.

Quelle & mehr:

http://www.taz.de/Exgeneral-Jovan-Divjak-ist-zurueck/!75454/

Muslime wollen christliche Kirchen bewachen

Samstag, Januar 22nd, 2011

Die drei großen islamischen Organisationen in den Niederlanden haben angeboten, koptische Kirchen zu bewachen. „Wir wollen die Kopten vor al-Qaida beschützen“, heißt es in einer Erklärung, berichtet Spiegel online.

Die Muslimverbände riefen Anhänger des Islam auf, Drohungen gegen Christen zu verurteilen: „Vor allem wir müssen das tun, denn al-Qaida behauptet im Namen des Islam zu handeln.“


Ein Vorbild deutscher Integrationspolitik

Samstag, September 4th, 2010

Die erste steife Herbstbrise hatte Berlin voll im Griff. Kadir schlenderte durch die deutsche Hauptstadt, den Schal dicht ins Gesicht gezogen. Er war auf den Tag genau vor 35 Jahren, am 30. August 2010, geboren worden. Er lächelte über die Ironie, die die Geschichte manchmal bereithält. Er dachte zurück an seine Kindheit, als er auf dem Schoß seines Vaters saß und der ihm davon erzählte, wie alles mit einem einfachen Buch begann. Er sah die Tränen seines Vaters, der für seine Kinder das Leben in Anatolien aufgegeben hatte, damit Kadir und seine Geschwister es einmal besser haben würden. In Deutschland waren seine Eltern willkommen, galten sie doch als günstige Arbeitskräfte. Morgens wurden sie in die Fabriken transportiert, am Abend und am Wochenende sich selbst überlassen. Bis zu jenem Buch, das Deutschland und die Menschen veränderte. Kadir kaufte sich am Kiosk ein Croissant, achtete darauf, nicht sein Gesicht zu zeigen und sich mit perfektem Deutsch zu bedanken. Zu gefährlich war es für Menschen wie ihn, sich öffentlich zu zeigen.

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Unglaublicher guter Text von Christian  Sickendieck -mir läufts kalt den Rücken runter.  Absolut lesenswert. Aber auch ambivalent. Wurde auch aus Nazi-Foren verlinkt.

In den USA gehen die Lichter aus?

Donnerstag, August 12th, 2010

Der US-amerikanische Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman hat vor einem allmählichen Verfall der Infrastruktur in den Vereinigten Staaten gewarnt. In seiner wöchentlichen Kolumne für die „New York Times“ schrieb Krugman, dass  „in den USA die Lichter ausgehen – im wahrsten Sinne des Wortes“.

a country that once amazed the world with its visionary investments in transportation, from the Erie Canal to the Interstate Highway System, is now in the process of unpaving itself: in a number of states, local governments are breaking up roads they can no longer afford to maintain, and returning them to gravel.And a nation that once prized education — that was among the first to provide basic schooling to all its children — is now cutting back. Teachers are being laid off; programs are being canceled; in Hawaii, the school year itself is being drastically shortened. And all signs point to even more cuts ahead.

Krugmann, einer der schärfsten öffentlichen Ex-Kritiker von Präsident George W. Bush, schon auch Obamas Regierung nicht. Doch er gibt ihr nicht die Schuld an der Geisteshaltung, die zu dieser Krise geführt hat:

It’s the logical consequence of three decades of antigovernment rhetoric, rhetoric that has convinced many voters that a dollar collected in taxes is always a dollar wasted, that the public sector can’t do anything right.

Und Krugmann kommt zu eine drastischen Schluß:

So the end result of the long campaign against government is that we’ve taken a disastrously wrong turn. America is now on the unlit, unpaved road to nowhere.

Read all: Krugmanns Editorial

Doch so gern viele hierzulande dieses geschehen sehen würden (und die Enttäuschung über Obamas Versagen dürfte das nur verstärken): Es wird nicht geschehen.

Natürlich ist es war, das sehr viele US-Amerikaner schlechter Wohnen, schlechter Essen, schlechtere Bildung haben und schlechter gesundheitlich versorgt sind als der Durchschnitts-Kubaner. Das wird die US-Amerikaner auch nicht zu einem Aufstand oder gar einer Revolution veranlassen. Sie sind Pioniere und Entbehrung gewöhnt. Nur die Kriminalität wird weiter steigen.

Aber bald hat die Situation einen Punkt erreicht, die die internationale Wettbewerbsfähigkeit der USA bedroht. Und dann werden sich die Dinge sehr schnell ändern.

Hier unterschätzt Krugmann eindeutig die Wandelbarkeit der Kombination Kapitalismus & Demokratie.

Guter Artikel zum Burka-Verbot – Wer profitiert eigentlich?

Mittwoch, Mai 5th, 2010

Das belgische Parlament beschloss letzte Woche als erste Volksvertretung in Europa ”das Tragen jedes Kleidungsstücks, welches das Gesicht ganz oder hauptsächlich verhüllt” zu verbieten. Kaum verhüllt wurde hiergegen das Tragen der Burka vorgegangen.

Diese Beschluss ist eindeutig hervorragend in jene allgemeine Stimmung, die von der Boulevard-Presse über die Stammtische bis in die Parteivorstände der sog. „Volksparteien“ schwappt und Muslime zu Sündenböcken stempelt und den Religionskrieg ausruft.

Das Blog „Mädchenmannschaft“ liefert – – völlig politically incorret – eine gute und fundierte Analyse gegen solchen Quatsch.

Insbesondere zeigen die Mädchen, das das den betroffenen Frauen nicht bringt, außer zusätzliche Nachteile:

„Es ist wohl stark anzuzweifeln, dass ein Verbot automatisch zum Ablegen der Burka oder des Niqab führt, sonderen eher zur Folge hat, dass jene Frauen, die gezwungen sind, sich voll zu verschleieren, ihr Haus einfach nicht mehr verlassen (dürfen).“

Und: Wenn eine Frau eine Burka freiwillig trägt, wird ihr Recht auf Religionsausübung oder freie Kleiderwahl eingeschränkt.

Ebenso lesenswert wie der Beitrag der Mädchenmannschaft ist der Kommentar von Felix Neumann, der  treffend zusammenfaßt:

Vordergründig geht es um die Burka, hintergründig um »den« Islam. Vordergründig geht es um die Würde der Frau, hintergründig um eine abendländische Leitkultur. Vordergründig um liberale Werte – hintergründig um konservative Ausschlußmechanismen. Um die burkatragenden Frauen geht es zuletzt.

Aber solche Meinungen sind ja politically incorret. Nun, wir schließen uns dem trotzdem an.

Besonders gespannt sind wir übrigens, wie die Belgische Polizei zum Fasching / Karneval ”das Tragen jedes Kleidungsstücks, welches das Gesicht ganz oder hauptsächlich verhüllt” verhindern will. Oder gelten dann Ausnahmen? Und wenn ja: Auch für die Burka? Dann hätten die armen Frauen wenigstens ein ein paar Tagen im Jahr Ausgang.

Vergewaltiger

Dienstag, März 30th, 2010

Diese Scheiße bleibt zwischen Dir und Mir und “Mr. der bald den Rest seines kurzen Scheißlebens in unerträglichen Schmerzen verbringen wird Vergewaltiger”!

— Pulp Fiction (1994)

Konservativer Verfassungsrichter: Gutes Urteil zu Gebetsraum

Samstag, März 27th, 2010

Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio hat ein Berliner Urteil zu islamischen Gebetsräumen an Schulen positiv beurteiltt. Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts „trifft den Grundton der Verfassung“, so der  Verfassungsrechtler.  Er stellt sich damit gegen die Haltung des Berliner Bildungssenator Zöllner (SPD),  der Berufung gegen das Urteil eingelegt hat.

Bei der Auftaktveranstaltung zum diesjährigen Juristentag im Berliner Rathaus  sagte der Richter und Staatsrechtler Udo Di Fabio, das Grundgesetz sei religionsfreundlich und spreche sich für Liberalität und Toleranz in Glaubensfragen aus. Der Staat stehe den Religionen mit einer „wohlwollenden Neutralität“ gegenüber. Nichtchristlicher Glaube dürfe nicht benachteiligt werden, auch wenn dies für manchen eine Versuchung darstelle, sagte der im Karlsruher Gericht als Vertreter einer konservativen Linie bekannte Di Fabio.

Im seinem Urteil hatte das Verwaltungsgericht 2009 einem muslimischen Schüler an einem Weddinger Gymnasium das Recht eingeräumt, in der Pause auf dem Schulgelände zu beten. Zuvor hatte es dies bereits in einer Eilentscheidung im März 2008 angeordnet. Sollte die Religionsfreiheit nicht- oder andersgläubiger Schüler dadurch beeinträchtigt werden, habe die Schule „organisatorische Vorkehrungen“ zu treffen, die dies verhinderten. In der Öffentlichkeit wurde daraus gefolgert, muslimischen Schülern stehe künftig ein eigener Gebetsraum an öffentlichen Schulen zu. Auch Di Fabio sprach von einem „Anspruch auf einen Gebetsraum“.

Die Berliner SPD scheint sich dagegen zur Speerspitze der Intoleranz machen zu wollen. Erst Sarazin, nun Zöllner.

Quelle und mehr: Berliner Tagesspiegel

Textaufgabe: 7. Klasse

Dienstag, März 23rd, 2010

Ein Amokläufer hat 17 Eierhandgranaten und 12 Schnellfeuerwaffen. Wieviele Lehrer sind in der Turnhalle?

Fundstück auf: Klischees helfen immer

Obama zum Nouroz (Neujahr im Iran)

Dienstag, März 23rd, 2010

US-Präsident Barak Obama veröffentlichte anlässlich des Neujahrsfestes im Iran eine Video-Ansprache  an das iranische Volk und die iranische Regierung.

Darin heißt es:

We have serious differences that have grown over time.  My administration is now committed to diplomacy that addresses the full range of issues before us, and to pursuing constructive ties among the United States, Iran and the international community.  This process will not be advanced by threats.  We seek instead engagement that is honest and grounded in mutual respect.

You, too, have a choice.  The United States wants the Islamic Republic of Iran to take its rightful place in the community of nations.  You have that right — but it comes with real responsibilities, and that place cannot be reached through terror or arms, but rather through peaceful actions that demonstrate the true greatness of the Iranian people and civilization.

[…]

I know that this won’t be reached easily.  There are those who insist that we be defined by our differences.  But let us remember the words that were written by the poet Saadi, so many years ago:  „The children of Adam are limbs to each other, having been created of one essence.“

Hier das gesamte Video:

Obama zum iranischen Nouroz Fest


Der gesamte Text in English or Persisch –  oder download .mp3, .mp4, oder .mp4 with Persian subtitles (alles von whitehouse.gov)

Hier habe ich es gefunden: Politically Incorrect auf Blogsport.de


Wetter-Frosch

Montag, März 22nd, 2010

Hoffen wir, das der Wetter-Kermit im Knast erfährt, wie das ist, wenn einem ein  Tief zwischen die Beine fährt

#Kachelmannwitze