Archive for the ‘Multi-Kulti’ Category

Ich wünsche dir ein Wundervolles Wochenende mit viel freude

Sonntag, November 6th, 2011

Ich wünsche dir ein Wundervolles Wochenende mit viel freude 😉
Les deseo un maravilloso fin de semana 😉
Σας εύχομαι ένα υπέροχο Σαββατοκύριακο 😉
Sana harika bir hafta sonu diliyorum 😉
מאחל לכם סוף שבוע נעים
wish you a nice weekend 😉
أتمنى لكم عطلة نهاية الاسبوع لطيفة 😉

…einfach nur LEBEN können

Sonntag, November 6th, 2011
Hülya Lehr beim Benefizball der Lions-Club Justus-von-Liebig Darmstadt

Hülya Lehr beim Benefizball der Lions-Club Justus-von-Liebig Darmstadt

Ein Gastbeitrag von Hülya Lehr

Das Ergebnis vom 50. Jährigen Anwerbeabkommen mit der Türkei wirkt sich auch auf unsere gesellschaftlich-sozialen Strukturen in Deutschland aus.

 

Auf dem Benefizball der Lions-Club Justus-von-Liebig Darmstadt stellte ich plötzlich viele viele türkische Migranten fest, die in der hiesigen Gesellschaft unverzichtbare Partner geworden sind…Ich lernte Menschen mit Arabischen, Peruanischen, Pakistanischen und und weiteren ausländischen Wurzeln kennen, die alle für einen guten Zweck diesen schönen Abend unterstützt haben: Es wurden 10.000,-€ für den Verein Hilfe für Krebskranke Kinder gespendet.
Wir haben alle gemeinsam gefeiert…waren MULTI-Kulti und doch eine EINHEIT…
Wir sollten endlich aufhören über Integration zu diskutieren…Lassen Sie uns Wege finden, die wir gemeinsam genußvoll erleben…einfach nur LEBEN können.

 

Unsere Kinder-unsere Zukunft – Bizim cocuklarimiz-Bizim gelecegimiz“

Dienstag, Oktober 25th, 2011

Ab Mitte Dezember 2011 wird die pädagogische Informationssendereihe „Unsere Kinder-unsere Zukunft – Bizim cocuklarimiz-Bizim gelecegimiz“, die sich an türkischsprachige Eltern richtet, europaweit über den türkischen Sender ATV ausgestrahlt.

Eine aktuelle Studie zeigt, dass es Eltern mit türkischem Migrationshintergrund nicht an Bildungsehrgeiz und Aufstiegswillen mangelt. Dennoch wissen Eltern oftmals nicht, wie sie ihre Kinder im Bildungsprozess unterstützen können.

Das Konzept  wendet sich direkt an die türkischstämmigen Eltern und steht ihnen mit „Rat und Tat“ zur Seite: Hier beraten Expertinnen und Experten gemeinsam mit Familienmitgliedern über das Bildungssystem und die möglichen Wege für ihre Kinder, sie geben Informationen und lebensnahe Tipps und klären zudem Fragen mit dem Publikum.

„Es soll uns gelingen, nicht übereinander, sondern miteinander zu reden“, so Arif Arslaner, Geschäftsführer KUBI e.V.. „Mit der Stärkung der Erziehungskompetenz nehmen wir gemeinsam die gesellschaftliche Aufgabe wahr, für die Bildungserfolge der Kinder zu kämpfen, die bisher weniger gute Startchancen in unserem System haben.“

Ermöglicht wird das Programm durch eine  Kooperation zwischen der Vodafone Stiftung Deutschland und dem Frankfurter Verein für Kultur und Bildung, KUBI e.V. (http://egitim.de/)

Danyal Alaybeyoglu, Vodafone Stiftung

Danyal Alaybeyoglu, Vodafone Stiftung

Pressekontakt:

Danyal Alaybeyoglu, 
Leiter Kommunikation Vodafone Stiftung Deutschland, 
Tel.: 0211-533-6786,
Mobil: 0172-2403359, 
E-Mail: danyal.alaybeyoglu@vodafone.com

 

Weitere Infos sind angefragt, der Artikel wird nach Eingang aktualisiert.

Quelle:

http://www.presseportal.de/pm/53198/2133034/neue-tuerkische-tv-sendereihe-informiert-eltern-ueber-bildungsthemen-unsere-kinder-unsere-zukunft

 

Ausstellung „Heimatkunde“ im Jüdischen Museum Berlin

Sonntag, September 18th, 2011

Im jüdischen Museum hier in Berlin zeigen  Deutsche, deutsche Juden, deutsche Türken, Migranten und Exilanten aus der Sowjetunion, aus Bosnien oder dem Iran ihre (deutsche?) Heimat:

Heimatkunde. 30 Künstler blicken auf Deutschland

16. September 2011 bis 29. Januar 2012

Jüdisches Museum Berlin, Lindenstr. 9-14, 10969 Berlin, Altbau 1. OG

Heimat ist ein emotionaler Begriff, der sehr vieles bedeuten kann: Geburtsort, Herkunftsland, Nation, Sprache, Religion. Ein  bekannter Landstrich, Familie und Freunde, zu wissen, wo die Bäckerei, der Augenarzt, das Lieblingskino sind, das alles trägt zu dem Gefühl bei, das Hannah Arendt anlässlich eines Besuches im Berlin der ersten Nachkriegsjahre in das Bild von ihren Füßen fasste, die alleine wüssten, wohin sie gehen. Vertrautheit, unumstrittene Zugehörigkeit, aber auch das Recht zu jammern und zu klagen sind die Komponenten, die das »zu Hause« definieren.

Heimat ist zum Beispiel:

Über eine ganze Museumswand haben die Schwestern Anni und Sibel Öztürk, die eine in Istanbul, die andere in Eberbach am Neckar geboren, Familienszenen in ein Weltgeschichtspanorama aus Medienbildern integriert. Eine Geburt, eine Hochzeit, eine Geburtstagsfeier. Die Öztürks zwischen Andreas Baader und Gudrun Ensslin. Steffi Graf und Franz Beckenbauer. Jimi Hendrix und Madonna. Honecker und Gorbatschow.

Mehr Informationen:

Deutschland Radio Kultur:  http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1556917/

Ausstellungs-Seite des jüdischen Museums: http://www.jmberlin.de/heimatkunde/ausstellung/publikation.php

 

 

 

 

Unternehmen: Kopftuch? Aber gern!

Donnerstag, September 15th, 2011

Vielen Dank für die Zusendung der folgenden Fotos (wir bekamen versprochen, dass Bilder in besserer Qualität nachgeliefert werden) an einen unserer Leser. Sie zeigen, eine Firma die  nicht nur Toleranz für die (religiös motivierte)  Bekleidung ihrer Mitarbeiter hat (obwohl die Auszubildende im Verkauf aktiv ist), sondern auch, dass sie in ihrer internen Mitarbeiterzeitschrift aktiv für solche Toleranz wirbt.

 

Wir haben die Personen unkenntlich gemacht, weil der Text nicht für die Veröffentlichung im Internet bestimmt war.

Vorurteile: Jungen schüchtern, Mädchen haben Angst etwas Falsches zu sagen

Vorurteile: Jungen schüchtern, Mädchen haben Angst etwas Falsches zu sagen

Reaktionen auf das Kopftuch

Reaktionen auf das Kopftuch

Wir finden das toll! Wie dieses Unternehmen mit ihrer Mitarbeiterin umgeht und das für diesen Umgang intern geworben wird.

Falls ihr weitere positive Beispiele habt: Schickt sie uns!

 

 

Der populärste Mensch in Sarajevo

Montag, August 1st, 2011

Ein schönes Beispiel für Religions- und Nationalitätsübergreifende Solidarität: Obwohl er von Geburt Serbe (und Christ) ist,  verteidigte der Exgeneral Jovan Divjak im Krieg das belagerte Sarajevo (Kosovo, mehrheitlich Muslimisch).

„Er hat dem Druck nationalistischer Mächte und Ideologien auch in den schwierigsten Zeiten Widerstand entgegensetzt“,

sagt Srdjan Dizdarevic, vormalig Vorsitzender des Helsinki-Komitees für Menschenrechte in Bosnien und Herzegowina über Divjak.

Die taz schreibt:

Zwangsläufig zieht Divjak den Hass aller Nationalisten auf sich. Für die serbischen Extremisten in Bosnien ist er ein Verräter, der Muslime verteidigt hat. Die muslimische Nationalpartei hat ihm dagegen am Ende des Krieges 1994 entmachtet, ihm nach dem Krieg links liegen gelassen, weil er ein Serbe ist. Doch all dies hat ihn nicht zweifeln lassen. Deshalb sei Divjak jetzt der populärste Mensch in Sarajevo, hieß es in einem Radiokommentar.

Quelle & mehr:

http://www.taz.de/Exgeneral-Jovan-Divjak-ist-zurueck/!75454/

Freiheit – auf Türkisch heißt das Özgürlük.

Samstag, Januar 15th, 2011

Freiheit – auf Türkisch heißt das Özgürlük.

özgürlük (tr)

wolność (pl)

liberté (fr)

freedom (en)

Anarhia – (ro)

じゆう (jap) (sprich: dschijuu)

 

Wer mag ergänzen?

Junge Muslime reden in der Süddeutschen Zeitung

Montag, September 6th, 2010

Die dritte Generation der Einwanderer hat bemerkenswerte Karrieren geschafft, gegen Widerstände und Vorurteile – keineswegs nur in der deutschen Gesellschaft, sondern gerade auch im Herkunftsmilieu und nicht zuletzt in den eigenen Familien. Viele Muslime sehen Deutschland längst als Heimat, oder sie würden dies zumindest gern tun.

Die SZ hat Muslime befragt, wie sie zu diesem Land stehen, wie sie ihr Leben zwischen zwei Kulturen bewältigen und was sie von der Integrationsdebatte halten. Spannende Artikel jenseits der einfachen Welt der Hetzer:

Meryem Altuntas, Apothekerin
Erdal Öztürk, ungelernter Arbeiter
Sezai Cakan, Student und Prediger
Özlem Sarikaya, Moderatorin

Siehe auch:

Sarrazin: Der Hetzer von der SPD – Direkte Aktion
Der Rassist im Vorstand der deutschen Bundesbank

Müzeyyen liebt Weihnachten

Sonntag, August 29th, 2010
Dreessen: eine christlich-muslimische Familie

Dreessen: Eine christlich-muslimische Familie - ein Foto des Ehepaares

Das evangelische Magazin „chrismon“ berichtet in seiner August-Ausgabe über eine christlich-muslimische Ehe.  Ein spannender Artikel, der allen unseren Lesern sehr empfohlen sei.

Ein Familienleben mit Bibel und Koran, mit Heiligen und dem Propheten Mohamed – seit mehr als 25 Jahren.

Spannend: Die größten Konflikte gab es nicht um die Religion, sondern in der Erziehung. Und hier die nächste Überraschung:  Während der Christ mit Strenge erzog, diskutierte die Muslimin lieber.

Im Jahr 1984, als die Dreessens heirateten, entschieden sich in der Bundesrepublik nur 319 Türkinnen für einen deutschen Ehemann, 1312 Türken heirateten eine deutsche Ehefrau. Im Jahr 2007 verheirateten sich 1874 türkische Frauen und 3839 türkische Männer mit deutschen Partnern.

An einer Stelle jedoch zeigt die christliche Redaktion leider einen Funken Rassismus. Da schreiben sie:  „Noch immer gehen türkische Einwanderer deutlich seltener die Ehe mit Deutschen ein als Einwanderer aus anderen Ländern.“ Auf den Gedanken,  das auch es vielleicht anders herum sein könnte, dass es vielleicht auch an den Deutschen liegen könnte, darauf ist die Autorin Hedwig Gafka nicht gekommen.

Ansonsten: Unbedingte Leseempfehlung für  Müzeyyen liebt Weihnachten !

Buchtipp: Halbmondwahrheiten

Sonntag, August 22nd, 2010

BuchcoverISABELLA KROTH

Halbmondwahrheiten

Türkische Männer in Deutschland – Innenansichten einer geschlossenen Gesellschaft

TüPaperback, Klappenbroschur, 224 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-424-35022-7
€ 16,95 [D] | € 17,50 [A] | CHF 29,90* (empf. VK-Preis)empfohlener Verkaufspreis

Verlag: Diederichs

Autorin Isabella Kroth hat das Vertrauen von türkischen Männern gewonnen: In Interviews erzählen sie von ihrem schwierigen Weg zwischen Tradition und Moderne

In zwölf Geschichten gibt das Buch Einblick in die Lebenswelten des türkisch-muslimischen Mannes. Es behandelt die ungelösten Probleme der Integration, etwa warum Ali auch nach 40 Jahren in Deutschland kaum Deutsch spricht, warum Ismet keine Chance hatte, sein Abitur zu machen, sondern als junges Familienoberhaupt schnell Geld verdienen musste. Warum Koray eine Frau aus der Türkei als Ehefrau akzeptiert, obwohl er sie kaum kennt. Wie Adem mit seiner neuen Aufgabe als alleinerziehender Vater umgeht. Und warum Ahmet als Importbräutigam nach Deutschland aufgebrochen ist.

Es geht ebenso um alleinerziehende Männer und darum, wie sie mit dieser Situation fertig werden. Entlang der Biografien und ihrer Beobachtungen, gibt Kroth einen Überblick über die damalige deutsche Ausländerpolitik, die erst nach vielen Jahrzehnten zur Integrationspolitik wurde. Auch gesellschaftliche Ereignisse, Informationen über den Islam, Studien zu Einwanderern werden aufgegriffen.

Mehr:

Buchbesprechung bei literaturmarkt.info

Buchbesprechung bei Spiegel.de

Sehr gutes Interview mit Isabella Kroth im Freitag

Verlags-Info

Wenn möglich: Kauft bei eurem lokalen Buchhändler. Keinesfalls bei Buchhandels-Ketten. Möglichst nicht
online.