Archive for the ‘Islam’ Category

FILM: SÜT – MILCH (Türkei 2009)

Montag, Oktober 10th, 2011

Semih Kaplanoglu gehört zu den Hauptvertretern eines neuen türkischen Kinos.

SÜT („Milch“) ist der zweite Teil eines Zyklus, der mit YUMURTA („Ei“) begann und mit BAL („Honig“) abgeschlossen wird.

„Wir sehen die Welt nicht nur mit unseren Augen, sondern auch mit unseren Träumen“

Filmwebseite:
http://www.suet-derfilm.de/index.html

 

Zum Inhalt:

Yusuf, Anfang 20, lebt bei seiner Mutter Zehra am Rande einer anatolischen Kleinstadt.

Gemeinsam verkaufen sie selbst hergestellte Milchprodukte ihrer beiden Kühe auf dem lokalen Markt, eine harte Arbeit, die wenig einbringt. Die Geschäfte gehen immer schlechter, denn mit der zunehmenden Industrialisierung und der Entstehung von Neubauvierteln gehen immer mehr Menschen in die neuen Supermärkte.

Zehra verlangt von Yusuf, durch geregelte Arbeit zum gemeinsamen Lebensunterhalt beizutragen. Aber Yusuf kann diesen traditionellen Erwartungen als männliches Familienoberhaupt nicht gerecht werden, da er sich lieber in Tagträumen und Literatur verliert. Als eines seiner Gedichte in einer Literaturzeitschrift veröffentlicht wird, wächst in ihm der Wunsch nach künstlerischer Selbstverwirklichung und Anerkennung.

Zehra verliebt sich in den örtlichen Bahnhofsvorsteher und entdeckt ihre Weiblichkeit wieder. Plötzlich ist Yusuf nicht mehr der einzige Mann in ihrem Leben, und weder die Gedichte noch die Milch, deren Verkauf von Tag zu Tag weniger einbringt, können ihm jetzt weiterhelfen, sein Leben zu meistern. Soll er sich nun an den Mustern der traditionellen patriarchalen Kultur orientieren, oder den modernen Strömungen folgend, eine eigene Haltung entwickeln? Er steht vor Entscheidungen, die sein Leben verändern, ein neues Leben einleiten werden.

Einen Ausweg scheint der Einberufungsbescheid des Militärs anzubieten. Für die Musterung muss Yusuf in die Großstadt fahren. Dort lernt er Semra kennen, die sich auch für Lyrik interessiert. Aber bevor es zur Romanze kommt, wird Yusuf als untauglich ausgemustert. Er kehrt desillusioniert in sein Dorf zurück – und muss seinen Weg finden.

 

Gezeigt wird er u.a. am Donnerstag, 13. Oktober · 19:00 – 21:00 im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt, Bat-Yam-Platz 1, 12353 Berlin (U7 Bahnhof Lipschitzallee).

Riesiger Saal und eine große Tonanlage !

 

Wer den Film auch zeigen möchte, kann das über:

mîtosfilm
Gurbet Erbulan 

Anschrift
Reichenberger Straße 36
10999 Berlin
Telefon
Tel.: 030 54 71 94 62
Fax: 030 54 71 95 08
Internet
gurbet@mitosfilm.com
www.mitosfilm.com

Unternehmen: Kopftuch? Aber gern!

Donnerstag, September 15th, 2011

Vielen Dank für die Zusendung der folgenden Fotos (wir bekamen versprochen, dass Bilder in besserer Qualität nachgeliefert werden) an einen unserer Leser. Sie zeigen, eine Firma die  nicht nur Toleranz für die (religiös motivierte)  Bekleidung ihrer Mitarbeiter hat (obwohl die Auszubildende im Verkauf aktiv ist), sondern auch, dass sie in ihrer internen Mitarbeiterzeitschrift aktiv für solche Toleranz wirbt.

 

Wir haben die Personen unkenntlich gemacht, weil der Text nicht für die Veröffentlichung im Internet bestimmt war.

Vorurteile: Jungen schüchtern, Mädchen haben Angst etwas Falsches zu sagen

Vorurteile: Jungen schüchtern, Mädchen haben Angst etwas Falsches zu sagen

Reaktionen auf das Kopftuch

Reaktionen auf das Kopftuch

Wir finden das toll! Wie dieses Unternehmen mit ihrer Mitarbeiterin umgeht und das für diesen Umgang intern geworben wird.

Falls ihr weitere positive Beispiele habt: Schickt sie uns!

 

 

Der populärste Mensch in Sarajevo

Montag, August 1st, 2011

Ein schönes Beispiel für Religions- und Nationalitätsübergreifende Solidarität: Obwohl er von Geburt Serbe (und Christ) ist,  verteidigte der Exgeneral Jovan Divjak im Krieg das belagerte Sarajevo (Kosovo, mehrheitlich Muslimisch).

„Er hat dem Druck nationalistischer Mächte und Ideologien auch in den schwierigsten Zeiten Widerstand entgegensetzt“,

sagt Srdjan Dizdarevic, vormalig Vorsitzender des Helsinki-Komitees für Menschenrechte in Bosnien und Herzegowina über Divjak.

Die taz schreibt:

Zwangsläufig zieht Divjak den Hass aller Nationalisten auf sich. Für die serbischen Extremisten in Bosnien ist er ein Verräter, der Muslime verteidigt hat. Die muslimische Nationalpartei hat ihm dagegen am Ende des Krieges 1994 entmachtet, ihm nach dem Krieg links liegen gelassen, weil er ein Serbe ist. Doch all dies hat ihn nicht zweifeln lassen. Deshalb sei Divjak jetzt der populärste Mensch in Sarajevo, hieß es in einem Radiokommentar.

Quelle & mehr:

http://www.taz.de/Exgeneral-Jovan-Divjak-ist-zurueck/!75454/

Muslime wollen christliche Kirchen bewachen

Samstag, Januar 22nd, 2011

Die drei großen islamischen Organisationen in den Niederlanden haben angeboten, koptische Kirchen zu bewachen. „Wir wollen die Kopten vor al-Qaida beschützen“, heißt es in einer Erklärung, berichtet Spiegel online.

Die Muslimverbände riefen Anhänger des Islam auf, Drohungen gegen Christen zu verurteilen: „Vor allem wir müssen das tun, denn al-Qaida behauptet im Namen des Islam zu handeln.“


Junge Muslime reden in der Süddeutschen Zeitung

Montag, September 6th, 2010

Die dritte Generation der Einwanderer hat bemerkenswerte Karrieren geschafft, gegen Widerstände und Vorurteile – keineswegs nur in der deutschen Gesellschaft, sondern gerade auch im Herkunftsmilieu und nicht zuletzt in den eigenen Familien. Viele Muslime sehen Deutschland längst als Heimat, oder sie würden dies zumindest gern tun.

Die SZ hat Muslime befragt, wie sie zu diesem Land stehen, wie sie ihr Leben zwischen zwei Kulturen bewältigen und was sie von der Integrationsdebatte halten. Spannende Artikel jenseits der einfachen Welt der Hetzer:

Meryem Altuntas, Apothekerin
Erdal Öztürk, ungelernter Arbeiter
Sezai Cakan, Student und Prediger
Özlem Sarikaya, Moderatorin

Siehe auch:

Sarrazin: Der Hetzer von der SPD – Direkte Aktion
Der Rassist im Vorstand der deutschen Bundesbank

Müzeyyen liebt Weihnachten

Sonntag, August 29th, 2010
Dreessen: eine christlich-muslimische Familie

Dreessen: Eine christlich-muslimische Familie - ein Foto des Ehepaares

Das evangelische Magazin „chrismon“ berichtet in seiner August-Ausgabe über eine christlich-muslimische Ehe.  Ein spannender Artikel, der allen unseren Lesern sehr empfohlen sei.

Ein Familienleben mit Bibel und Koran, mit Heiligen und dem Propheten Mohamed – seit mehr als 25 Jahren.

Spannend: Die größten Konflikte gab es nicht um die Religion, sondern in der Erziehung. Und hier die nächste Überraschung:  Während der Christ mit Strenge erzog, diskutierte die Muslimin lieber.

Im Jahr 1984, als die Dreessens heirateten, entschieden sich in der Bundesrepublik nur 319 Türkinnen für einen deutschen Ehemann, 1312 Türken heirateten eine deutsche Ehefrau. Im Jahr 2007 verheirateten sich 1874 türkische Frauen und 3839 türkische Männer mit deutschen Partnern.

An einer Stelle jedoch zeigt die christliche Redaktion leider einen Funken Rassismus. Da schreiben sie:  „Noch immer gehen türkische Einwanderer deutlich seltener die Ehe mit Deutschen ein als Einwanderer aus anderen Ländern.“ Auf den Gedanken,  das auch es vielleicht anders herum sein könnte, dass es vielleicht auch an den Deutschen liegen könnte, darauf ist die Autorin Hedwig Gafka nicht gekommen.

Ansonsten: Unbedingte Leseempfehlung für  Müzeyyen liebt Weihnachten !

Sakineh Update: Der Druck zeigt Wirkung

Freitag, August 27th, 2010

Unglaublich – über 33.317 Menschen haben bei der Notfall-Anzeigenkampagne „Gerechtigkeit für Sakineh Ashtiani“ gespendet. Gemeinsam erreichten wir unser Ziel in nur 12 Stunden und veröffentlichten in nur 72 Stunden ganzseitige Anzeigen in wichtigen Zeitungen in Brasilien und der Türkei, sowie zahlreiche Online-Anzeigen. Die Zeitungsanzeigen (rechts) zeigen Premier Erdogan und Präsident Lula mit einem Foto von Sakineh und dem folgenden Titel: „Ihr Leben liegt in Ihrer Hand“.

Die Antwort kam prompt. Aufgrund des Asyl-Angebotes des brasilianischen Präsidenten für Sakineh, haben wir den Schwerpunkt auf eine Intervention des türkischen Premierminister Erdogan gelegt. In den türkischen Medien führte die Kampagne zu dutzenden Reportagen in Print und TV-Nachrichten. Ein Top-Journalist schrieb persönlich an Avaaz und bedankte sich für unsere Bemühungen.

In den letzten Tagen haben über 50.000 Menschen in der Türkei und Brasilien eine persönliche Nachricht an Lula und Erdogan gesendet. Die Kampagne überall inder Türkei i m Fernsehen zu sehen. Das Ergebnis ist unglaublich: Presseberichte sagen, Erdogan hat seine Regierung damit beauftragt per „intenisver Telefon-Diplomatie“ mit dem Iran, die Freilassung von Sakineh zu verfolgen und auch Lula hat seine Position gestärkt.

Der Iran spürt eindeutig den Druck und reagiert mit einer Verzögerungstaktik. Internationaler Druck hat Sakineh vor der Steinigung und Exekution wegen Ehebruchs bewahrt. Doch das Regime änderte die Anklage und versucht Sie nun für Mord an ihrem Ehemann zu hängen – eine Anklage die bereits vor 4 Jahren fallen gelassen worden ist. Letzte Woche wurde ein angebliches Geständnis von Sakineh im iranischen Fersehen übertragen. Laut ihrem Anwalt hat es die Polizei durch Folter erzwungen.

Die Tatsache, dass das Regime das endgültige Gerichtsurteil noch einmal vertagt hat (Gestern wurde das Urteil zum dritten Mal vertagt), zeigt was für einen Nachhall unser Ruf nach Gerechtigkeit erzeugt hat. Doch der Druck zeigt Wirkung: Gerade letzte Woche has das Regime rasch zwei richterliche Nachprüfungen durchgeführt und das Steinigungsurteil einer 25- und einer 19-jährigen Frau in Hängen und Peitschenhiebe umgewandelt. Während die Meinung der iranischen Bevölkerung von der Propaganda beeinflusst sein mag, weiß die Regierung nun ohne Zweifel, dass sie ihre zwei wichtigsten verbliebenen Beziehungen zur Türkei und zu Brasilien gefährdet, wenn sie Sakineh hinrichtet.

Sakinehs gesamte Anklage ist in allen Belangen ein Hohn auf die Justiz, selbst für den Iran. Wenn wir den Druck aufrecht erhalten, besteht noch immer die Chance das Urteil aufzuheben, denn der Gerichtshof muss noch immer die Entscheidung treffen, ob die Anklage wegen Mordes aufrechterhalten werden kann. Dass es sich hierbei um eine politische Entscheidung handelt, besteht kein Zweifel.

Lasst uns aus allen Ecken der Erde die iranischen Botschaften mit Telefonanrufen überhäufen, auf die Anrufbeantworter sprechen oder sogar Besuchen. Sie melden all diese Kontakte nach Teheran und dort wird man einen Eindruck von der globalen Anteilnahme bekommen. Das iranische Regime behauptet, die Kampagne für Sakineh sei ein Kreuzzug des Westens, doch das Internet ist überall. Zeigen wir ihnen, dass wir keinen Kreuzzug gegen den Iran führen wollen, sondern eine weltweite Kampagne für die Gerechtigkeit.

Unter diesem Aufruf finden Sie eine Liste von Telefonnummern für die iranischen Botschaften in den verschiedensten Ländern. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit für diesen wichtigen Anruf.

Gemeinsam haben wir dazu beigetragen, dass Sakineh kein stilles Opfer einer unmenschlichen Bestrafung, sondern zum Symbol im Kampf für die Gerechtigkeit geworden ist, mit dem selbst die mächtigsten im Iran sich auseinandersetzen müssen. Die Aussichten stehen für Sakineh noch immer schlecht, doch oft besitzt die Hoffnung ihre größte Kraft im dunkelsten Moment. Wir haben die Petition unterzeichnet und für die Anzeigenkampagne gespendet. Lasst uns nun zu den Telefonen greifen. Die Nummern sind unten zu finden.

Hier ist die Liste der Nummern (alternative Nummern in Klammern):

Australien (+61) 02 62907000 (ext.9)
Belgien: (+32) 02 762 3745 (2 762 3771)
Brasilien: (61) 3242-5733 (3242-5124 / 3242-5874)
Kanada: (613) 235 4726
Dänemark: (+45) 3916 0071
Deutschland: (+49) (0)30 84353399
Finnland:(+358) 9 6845391
Frankreich: 01- 4069 7900 (4069 7971/ 4069 7914 / 4069 7916 / 4069 7966)
Griechenland: (+30) 210 674 1436
Indien: (+91) 11- 332 9600 (332 9601 / 332 9602 / 332 0491)
Irland: (+353) 1 288 5881 (288 0252 / 288 2967)
Italien: (+39) 06 863 28485 (8632 8486)
Japan: (+81) 3-3446-8011
Mexiko: (+52) 55 – 91722691 / 91722672 / 91722699
Neuseeland: (+64) 4 386 2976
Norwegen: (+47) 22 552 409
Österreich: (+43) (0)1 712 2650
Portugal: (+ 351) 213 041 850
Südafrika:(+27) 12 342 5881
Spanien: (+ 34) 91 345 01 12  (91 345 0116 / 91 345 0652)
Schweden:(+46) (8) 636 3600 (765 0829 / 765 3174 / 767 7929)
Schweiz:(+41) (0)31 351 0801 (351 0802)
Türkei: (+90) 312- 468 2821
Großbritannien: (+ 44) (20) 7 225 3000 – Zentrale — (20) 7 5810570 / (20) 72254219
USA: (+1) (202) 965-4990

Wenn Ihr Land nicht in der Liste auftaucht, oder Probleme mit den obigen Nummern haben, finden Sie hier eine komplette Liste mit allen nötigen Kontaktinformationen (Tel, Fax, E-Mail und Adresse): http://www.iranchamber.com/embassy/iran_embassy.php

Falls niemand abnehmen sollte, bitte nicht verzweifeln! Das bedeutet ganz einfach, dass unsere Nachricht angekommen ist- Lassen Sie einfach klingeln…

Sollten Sie unsicher sein, was Sie sagen sollen, keine Angst, der Anruf an sich ist das wichtigste.

Generell, sind diese 3 einfachen Punkte erwähnenswert:

  1. Sie sind erleichtert, dass der Iran die Verurteilung zu Steinigung wegen Ehebruchs zurückgezogen hat und fordern ein Verbot von Steinigungen in ganz Iran.
  2. Sie sind besorgt, dass Sakineh kein gerechtes Verfahren in der Anschuldigung des Mordes bekommen hat, besonders weil es schon einmal abgewiesen worden ist. Sie rufen an, um die iranischen Behörden zur Freilassung von Sakineh aufzufordern.
  3. Sie ermutigen die Regierung ein Beispiel zu setzen, indem nicht nur dieser Fall, sondern auch andere Fälle, fair und rechtsstaatlich behandelt werden. Zudem soll sichergestellt werden, dass unter iranischem Gesetz niemand wegen Ehebruchs hingerichtet werden kann, sei es durch Steinigung, oder durch andere Formen der Todesstrafe.

Eine kleine Moschee am Ground Zero

Freitag, August 6th, 2010

Am „Ground Zero“ soll ein muslimisches Gemeindezentrum, genannt „Cordoba House“, entstehen, in dem unter anderem eine Kochschule, ein Schwimmbad, ein Restaurant, ein Theater mit 500 Sitzplätzen und, ja, auch ein Gebetsraum untergebracht werden sollen.

Und deshalb sind vor allem rechtskonservative Kräfte in Amerika fest entschlossen, den Bau zu verhindern – oder, noch besser, einen fundamentalchristlichen Kulturkampf vom Zaun zu brechen.

Dabei spielt es für die Gegner des Vorhabens keine Rolle, dass als Bauherr eine Cordoba Initiative auftritt, deren erklärtes Ziel die „Verbesserung der Beziehungen zwischen muslimischer und westlicher Welt“ ist – und die gerade deshalb die symbolische Nähe zu Ground Zero suchte.

Bürgermeister Bloomberg sagt, Manöver zur Verhinderung seien „sehr unamerikanisch“.  Amerikanisch sei dagegen die Vielfalt und der Wille, diese auszuhalten und zu organisieren.

Die Idee ist toll, doch ob sich die Vernunft gegen die rassistische US-Mehrheit durchsetzen kann, ist zweifelhaft.

Mehr Infos:

http://www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/eine-kleine-moschee-in-manhattan/

Sakineh Mohammadi Ashtiani retten

Freitag, August 6th, 2010

Sakineh Mohammadi Ashtiani könnte in wenigen Tagen wegen Ehebruch im Iran hingerichtet werden.

Doch durch politischen Druck könnten zwei Männer ihr Leben retten: Der brasilianische Präsident Lula und der türkische Premierminister Erdoğan. Beide pflegen gute Beziehungen mit dem Iran und haben den Fall verurteilt.

Avaaz startet eine Notfall-Anzeigenkampagne in einflussreichen Zeitungen in Brasilien und der Türkei, um darin die zwei Spitzenpolitiker aufzufordern ihren Einfluss zu nutzen und Sakineh zu retten und Steinigungen zu beenden.

Wenn jetzt 5.000 von uns in den nächsten 72 Stunden einen kleinen Beitrag spenden, kann Avasaz diesen üerzeugenden Appell publizieren, bevor es zu spät ist.

Spenden Sie jetzt zur Finanzierung der Anzeigen:

https://secure.avaaz.org/de/save_sakinehs_life/?cl=692176053&v=6919

Weisheit des Islam

Donnerstag, August 5th, 2010

Leben ist nur zwischen den beiden Polen möglich: wer „Tag“ sagt, schließt auch „Nacht“ ein; „Mann“ ist undenkbar ohne „Weib“; wer „Gesundheit“ sagt, weiß auch von Krankheit. So wandelt der Mensch auch auf dem schmalen Grad zwischen Gutem und Bösem, zwischen Milde und Strenge. Doch keiner dieser beiden Aspekte darf im menschlichen Handeln übertrieben werden: „Die besten Dinge sind die mittleren“, sagt das hadith. Nichts sollte isoliert betrachtet werden. Das gilt für alles in der Welt; es gilt auch für die Welt selbst.

Weisheit des Islam