Archive for the ‘Christentum’ Category

Der populärste Mensch in Sarajevo

Montag, August 1st, 2011

Ein schönes Beispiel für Religions- und Nationalitätsübergreifende Solidarität: Obwohl er von Geburt Serbe (und Christ) ist,  verteidigte der Exgeneral Jovan Divjak im Krieg das belagerte Sarajevo (Kosovo, mehrheitlich Muslimisch).

„Er hat dem Druck nationalistischer Mächte und Ideologien auch in den schwierigsten Zeiten Widerstand entgegensetzt“,

sagt Srdjan Dizdarevic, vormalig Vorsitzender des Helsinki-Komitees für Menschenrechte in Bosnien und Herzegowina über Divjak.

Die taz schreibt:

Zwangsläufig zieht Divjak den Hass aller Nationalisten auf sich. Für die serbischen Extremisten in Bosnien ist er ein Verräter, der Muslime verteidigt hat. Die muslimische Nationalpartei hat ihm dagegen am Ende des Krieges 1994 entmachtet, ihm nach dem Krieg links liegen gelassen, weil er ein Serbe ist. Doch all dies hat ihn nicht zweifeln lassen. Deshalb sei Divjak jetzt der populärste Mensch in Sarajevo, hieß es in einem Radiokommentar.

Quelle & mehr:

http://www.taz.de/Exgeneral-Jovan-Divjak-ist-zurueck/!75454/

Müzeyyen liebt Weihnachten

Sonntag, August 29th, 2010
Dreessen: eine christlich-muslimische Familie

Dreessen: Eine christlich-muslimische Familie - ein Foto des Ehepaares

Das evangelische Magazin „chrismon“ berichtet in seiner August-Ausgabe über eine christlich-muslimische Ehe.  Ein spannender Artikel, der allen unseren Lesern sehr empfohlen sei.

Ein Familienleben mit Bibel und Koran, mit Heiligen und dem Propheten Mohamed – seit mehr als 25 Jahren.

Spannend: Die größten Konflikte gab es nicht um die Religion, sondern in der Erziehung. Und hier die nächste Überraschung:  Während der Christ mit Strenge erzog, diskutierte die Muslimin lieber.

Im Jahr 1984, als die Dreessens heirateten, entschieden sich in der Bundesrepublik nur 319 Türkinnen für einen deutschen Ehemann, 1312 Türken heirateten eine deutsche Ehefrau. Im Jahr 2007 verheirateten sich 1874 türkische Frauen und 3839 türkische Männer mit deutschen Partnern.

An einer Stelle jedoch zeigt die christliche Redaktion leider einen Funken Rassismus. Da schreiben sie:  „Noch immer gehen türkische Einwanderer deutlich seltener die Ehe mit Deutschen ein als Einwanderer aus anderen Ländern.“ Auf den Gedanken,  das auch es vielleicht anders herum sein könnte, dass es vielleicht auch an den Deutschen liegen könnte, darauf ist die Autorin Hedwig Gafka nicht gekommen.

Ansonsten: Unbedingte Leseempfehlung für  Müzeyyen liebt Weihnachten !

Eine kleine Moschee am Ground Zero

Freitag, August 6th, 2010

Am „Ground Zero“ soll ein muslimisches Gemeindezentrum, genannt „Cordoba House“, entstehen, in dem unter anderem eine Kochschule, ein Schwimmbad, ein Restaurant, ein Theater mit 500 Sitzplätzen und, ja, auch ein Gebetsraum untergebracht werden sollen.

Und deshalb sind vor allem rechtskonservative Kräfte in Amerika fest entschlossen, den Bau zu verhindern – oder, noch besser, einen fundamentalchristlichen Kulturkampf vom Zaun zu brechen.

Dabei spielt es für die Gegner des Vorhabens keine Rolle, dass als Bauherr eine Cordoba Initiative auftritt, deren erklärtes Ziel die „Verbesserung der Beziehungen zwischen muslimischer und westlicher Welt“ ist – und die gerade deshalb die symbolische Nähe zu Ground Zero suchte.

Bürgermeister Bloomberg sagt, Manöver zur Verhinderung seien „sehr unamerikanisch“.  Amerikanisch sei dagegen die Vielfalt und der Wille, diese auszuhalten und zu organisieren.

Die Idee ist toll, doch ob sich die Vernunft gegen die rassistische US-Mehrheit durchsetzen kann, ist zweifelhaft.

Mehr Infos:

http://www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/eine-kleine-moschee-in-manhattan/

Kino: Neukölln Unlimited

Montag, Mai 17th, 2010

Schriftzug Neukölln unlimitedAuf der Berlinale gefeiert, jetzt kommt  der Film „Neukölln Unlimited“  in die Kinos.

Deutschland, 2010, 96 min

Regie: Agostino Imondi, Dietmar Ratsch

Darsteller: Hassan Akkouch, Lial Akkouch, Maradona Akkouch

Neukölln. Eine Stadt in der Stadt mit 300.000 Einwohnern. Menschen aus mehr als 160 Nationen leben hier. Der Berliner Bezirk ist berühmt für seine multikulturelle Gemeinschaft — und dafür ebenso berüchtigt, spätestens seit „Knallhart“ und „Rütli“.

Drei libanesische Geschwister in Berlin kämpfen gegen die drohende Abschiebung der ganzen Familie: Die Geschwister Lial, Hassan und Maradona leben seit frühester Kindheit im Berliner Bezirk Neukölln. Als talentierte Tänzer und Musiker sind die Geschwister in der Streetdance- und HipHop-Szene auch über die Grenzen Berlins hinaus ein Begriff. Aber sie haben ein Problem: Ihre Familie lebt seit 18 Jahren ohne sicheren Aufenthaltsstatus in Deutschland und ist permanent von der Abschiebung in den Libanon bedroht.

Film Poster für Neukölln unlimitedDenn die Ausländerbehörde schreibt vor, dass die Familie nur bleiben darf, wenn sie finanziell halbwegs eigenständig ist – weshalb die Einkünfte der Kinder in die Familienkasse wandern: 500 Euro von Hassans Auftritten mit der Breakdance-Gruppe, ein paar hundert Euro aus Lials Ausbildung bei einem Sportpromoter, vielleicht etwas von ihren Urban-Konzerten. Wenn unterm Strich rund 1500 Euro herauskommen, muss keiner abgeschoben werden. Kaum zu fassen, dass sich das Schicksal von sechs Menschen so leicht berechnen lässt.

Lial und Hassan, die als einzige Familienmitglieder einen befristeten Aufenthaltstitel bekommen haben, schmieden den Plan, mit ihrer Kunst den Lebensunterhalt der Familie zu sichern, damit diese legal im Land bleiben darf.

Sie tanzen sich die Seele aus dem Leib, sie singen, streiten und verfolgen unbeirrbar ihre Ziele: Lial Akkouch ist 19 Jahre alt, singt in der Frauenband „No Ibn“ („Keine Söhne ) und macht eine Ausbildung zur Eventmanagerin bei einem Boxkampf-Veranstalter. Ihr 18jähriger Bruder Hassan lernt für das Abitur, übt als Rapper unter dem Künsternamen „HasS“ Sozialkritik und tourt mit seiner Streetdance-Gruppe durchs Land. Der 14jährige Bruder Maradona trainiert täglich Breakdance. Bei seinen Läufen quer durch Berlin trägt er ein T-Shirt mit der Aufschrift „I‘m Muslim, don‘t panik“. Er demonstriert gegen die Besetzung des Libanon, trat bereits für die TV-Show „Das Supertalent“ an und soll es später zum Breakdance-Vizemeister in Deutschland bringen – unter halsbrecherischem Ganzkörpereinsatz.

I'm a Muslim - don't Panic

I'm a Muslim - don't Panic

Doch der Druck dieser doppelten Belastung fordert seinen Tribut: Das Geschwisterverhältnis zwischen Lial und Hassan ist angespannt, und bei Maradona häufen sich die Probleme. Er wird wiederholt von der Schule suspendiert und bekommt die ersten Strafanzeigen, die nicht nur seinen Aufenthalt, sondern auch den seiner Familie gefährden könnten. Hin- und hergerissen zwischen dem ambitionierten Lebensstil seiner älteren Geschwister und dem Straßenleben seiner Kumpels steht er am Scheideweg zwischen Motivation und Resignation.

Die deutschen Medien sind überrascht:

So sympathisch die Protagonisten sind und so beeindruckend ihre verschiedenen Talente von Gesang bis Breakdance ausfallen: Ein wenig überrascht die Begeisterung, die „Neukölln Unlimited“ bislang hervorgerufen hat, dann doch. Ist ein klischeefreier Blick auf Einwanderer und ihre Lebensumstände wirklich eine Sensation?

spiegel.de

„‚Neukölln Unlimited‘ ist wie eine Gegenrede zu Thilo Sarrazin: Wie sollen Leute wie die Akkouchs sich in den deutschen Alltag integrieren, wenn ihnen eine Tür nach der anderen vor der Nase zugeschlagen wird? Und wieso ist die Mehrheitsgesellschaft, wieso sind die Behörden und die Politiker so blöd, ihre gewaltigen Anstrengungen nicht wahrzunehmen?“
Cristina Nord, die tageszeitung
„Eine wunderbare Dokumentation übers Erwachsenwerden, die ein wichtiges Thema anspricht: die Einwanderungspolitik Deutschlands. Wer darf eigentlich in Deutschland leben? Und wer nicht?“
Der Tagesspiegel

Der Film „dürfte für Verblüffung unter Multikulti-Skeptikern sorgen.“ urteilt der Spiegel.

Seltsam, das das erst der Film tut, denn er ist eine Dokumentation.

2003 wurden die Familie Akkouch für 6 Wochen in den Libanon abgeschoben. Für Hassan war das ein fremdes Land. „Meine Heimat ist nicht der Islam, sondern der Ort, wo und wie man aufwächst.“ Nach der Abschiebung habe die Schwester unter Bulimie, die Mutter unter epileptischen Anfällen, der kleine Bruder unter ADS gelitten. Das traumatische Erlebnis wird in animierten Sequenzen nacherzählt.

Bei einer öffentlichen Diskussion äußert der Berliner Innensenator Erhart Körting, dass die Migranten-Eltern den Staat oft hintergingen während deren Kinder ganz in Ordnung seien, dennoch geprüft werde müsse, ob ihr Bleiben im Interesse des Landes sei. Darauf reagiert Hassan mit: „Herr Körting, nach meiner Meinung schüren Sie den Hass in mir.“

Hassan Akkouch ist längst kein Unbekannten mehr. Bereits vor vier Jahren berichtete Spiegel-Online über die drohende Abschiebung des „Breakdance-Stars“ und Schülersprechers und bezeichnete ihn als „Prachtbeispiel für gelungene Integration“. Damals spielte er in einer ZDF-Serie mit und hatte das Projekt „Schule ohne Rassismus“ mitinitiiert.

Mehr Infos:

Berlinale

spielgel online

GMfilms

Tip Berlin

neukoelln-unlimited.de

Sierra Leone: Ein Vorbild

Freitag, Mai 14th, 2010

Man kann viel kritisieren in Sierra Leone, die Korruption, die Ineffizienz, aber in einem Punkt ist das Land vorbildlich: Muslime und Christen tolerieren einander. Neben dem Imam sitzt der Pfarrer. Und genauso selbstverständlich wie ein Muslim eine Christin heiratet, betet jetzt die ganze Gemeinde zu Gott.

Quelle: Genitalverstümmelung: Bildung statt Rasierklingen (taz)


Guter Artikel zum Burka-Verbot – Wer profitiert eigentlich?

Mittwoch, Mai 5th, 2010

Das belgische Parlament beschloss letzte Woche als erste Volksvertretung in Europa ”das Tragen jedes Kleidungsstücks, welches das Gesicht ganz oder hauptsächlich verhüllt” zu verbieten. Kaum verhüllt wurde hiergegen das Tragen der Burka vorgegangen.

Diese Beschluss ist eindeutig hervorragend in jene allgemeine Stimmung, die von der Boulevard-Presse über die Stammtische bis in die Parteivorstände der sog. „Volksparteien“ schwappt und Muslime zu Sündenböcken stempelt und den Religionskrieg ausruft.

Das Blog „Mädchenmannschaft“ liefert – – völlig politically incorret – eine gute und fundierte Analyse gegen solchen Quatsch.

Insbesondere zeigen die Mädchen, das das den betroffenen Frauen nicht bringt, außer zusätzliche Nachteile:

„Es ist wohl stark anzuzweifeln, dass ein Verbot automatisch zum Ablegen der Burka oder des Niqab führt, sonderen eher zur Folge hat, dass jene Frauen, die gezwungen sind, sich voll zu verschleieren, ihr Haus einfach nicht mehr verlassen (dürfen).“

Und: Wenn eine Frau eine Burka freiwillig trägt, wird ihr Recht auf Religionsausübung oder freie Kleiderwahl eingeschränkt.

Ebenso lesenswert wie der Beitrag der Mädchenmannschaft ist der Kommentar von Felix Neumann, der  treffend zusammenfaßt:

Vordergründig geht es um die Burka, hintergründig um »den« Islam. Vordergründig geht es um die Würde der Frau, hintergründig um eine abendländische Leitkultur. Vordergründig um liberale Werte – hintergründig um konservative Ausschlußmechanismen. Um die burkatragenden Frauen geht es zuletzt.

Aber solche Meinungen sind ja politically incorret. Nun, wir schließen uns dem trotzdem an.

Besonders gespannt sind wir übrigens, wie die Belgische Polizei zum Fasching / Karneval ”das Tragen jedes Kleidungsstücks, welches das Gesicht ganz oder hauptsächlich verhüllt” verhindern will. Oder gelten dann Ausnahmen? Und wenn ja: Auch für die Burka? Dann hätten die armen Frauen wenigstens ein ein paar Tagen im Jahr Ausgang.

Wenn sich die Menschheit

Sonntag, Mai 2nd, 2010

Wenn sich die Menschheit weniger darauf konzentrieren würde, was uns von einander unterscheidet, als was wir voneinader lernen können, würden wir aufhören, uns gegenseitig umzubringen.

Dr. Donald „Ducky“ Mallard

Niedersachsen: Muslimische Ministerin türkischer Herkunft

Mittwoch, April 28th, 2010

Die Juristin Aygül Özkan, bislang Bürgerschaftsabgeordnete in Hamburg, wurde am Dienstag in Hannover als neue Sozialministerin des Landes Niedersachsen vereidigt, als erste türkischstämmige Ministerin in Deutschland überhaupt.

Ein Coup der CDU von Ministerpräsident Christian Wulff , besonders gegenüber der SPD, die zwar von Einwandern gewählt wird, aber so wenige der ihren in Spitzenpositionen vorweisen kann wie keine andere Partei.

Aygül Özkans Eltern, Aydin und Nuran Özer, stammten aus Ankara in der Türkei und waren in den 1960er Jahren nach Hamburg zugewandert. Aydin Özer arbeitete zunächst fünf Jahre bei der Deutschen Bundespost, bevor er sich mit einer Schneiderei selbstständig machte.

Aygül Özkan besuchte das Gymnasium Allee Altona und erlangte dort 1990 ihr Abitur. Mit 18 Jahren, noch während ihrer Schulzeit, hatte sie sich für die deutsche Staatsangehörigkeit entschieden – eine Entscheidung, die sie sich auch von viel mehr Zuwanderern wünscht: „Ich denke, dass wir viel stärker plädieren und kämpfen müssen, dass die Menschen, die hier leben und sich dafür entschieden haben, hier zu leben und Teilhabe wollen, primär die deutsche Staatsangehörigkeit erlangen sollten.“

Sie nahm ein Studium der Rechtswissenschaft mit dem Schwerpunkt Europa- und Wirtschaftsrecht an der Universität Hamburg auf.

Özkan ist Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten (ATU) und unter anderem auch Mitglied der Wirtschaftsdeputation und des Integrationsbeirates der Hansestadt, sowie der Deutsch-Türkischen Juristenvereinigung.

Aygül Özkan ist mit einem türkischstämmigen Frauenarzt verheiratet und Mutter eines Sohnes.

Die Personalentscheidung fand ein großes und positives Echo in türkischen Medien. So erklärte der türkische Außenpolitiker Yaşar Yakış, dass die Entscheidung ein gutes Beispiel für die in Deutschland lebenden Türken sei, es bis in höchste Positionen schaffen zu können.

Als neue Ministerin will Özkan vor allem die frühkindliche Bildung von Migrantenkindern stärken und bei deren Eltern dafür werben, dass sie ihre Kinder frühzeitig in die Kindertagesstätte (Kita) schicken.

Özkan forderte in einem Interview mehr Richter mit Migrationshintergrund, „damit die Betroffen auch sehen, hier entscheidet nicht eine fremde Autorität, sondern wir gehören da auch zu.“

In Anlehnung an das Kruzifix-Urteil 1995 des Bundesverfassungsgerichtes, forderte sie, dass Unterrichtsräume an staatlichen Pflichtschulen frei von religiösen Symbolen zu sein hätten:„Die Schule sollte ein neutraler Ort sein“. Ein Kind müsse selbst entscheiden können, wie es sich religiös orientiere. Darum hätten auch Kopftücher „in Klassenzimmern nichts zu suchen“.

Für diese Aussage wurde sie von Angehörigen der eigenen Partei und der CSU heftig kritisiert.

Quelle: taz und wikipedia

Katholiken überreichen Spende für Kölner Moschee

Dienstag, April 6th, 2010

Zeichen für den interreligiösen Dialog:  Zwei Pfarreien in Köln haben für den Bau der Moschee im Stadtteil Ehrenfeld gesammelt.  „Ein wichtiger Grundstein für den Neubau“, so ein Vertreter der muslimischen Gemeinde.

St. Theodor und St. Elisabeth in Köln-Höhenberg/Vingst überreichten eine Spende in Höhe von 5.000 Euro für den Kölner Moscheebau.

Der Scheck wurde in einer offiziellen Veranstaltung direkt an der Baustelle der Moschee an den Geschäftsführer der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB), Sadi Arslan, und den Dialogbeauftragte Bekir Alboga übergeben.

Auch Pfarrer Franz Meurer sammelte mit

So soll sie aussehen: Deustchlands modernste Moschee in Köln (©DITIB/Böhm )

Das Geld sammelten die Pfarreien bei Gemeindemitgliedern und weiteren Kölner Bürgern. Den Scheck überreichten Michael Paetzold und Margot Gaska. Sie gehören zu den Gemeinden, die der bekannte Kölner Pfarrer Franz Meurer betreut.

Alboga sagte, die Spende sei ein wichtiger Grundstein für den Neubau der Moschee.

Quelle: domradio.de

Auch Pfarrer Franz Meurer sammelte mit
Das Geld sammelten die Pfarreien bei Gemeindemitgliedern und weiteren Kölner Bürgern. Den Scheck überreichten Michael Paetzold und Margot Gaska. Sie gehören zu den Gemeinden, die der für sein soziales Engagement bekannte Kölner Pfarrer Franz Meurer betreut.

Alboga sagte, die Spende sei ein wichtiger Grundstein für den Neubau der Moschee. Der nordrhein-westfälische Integrationsbeauftragte Thomas Kufen äußerte sich positiv über den kürzlich eröffneten Info-Container. Dieser sei wichtig für die Transparenz des Bauvorhabens.

Esekiel

Mittwoch, März 31st, 2010

Der Pfad der Gerechten ist zu beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyrannei böser Männer. Gesegnet sei der, der im Namen der Barmherzigkeit und des guten Willens die Schwachen durch das Tal der Dunkelheit geleitet. Denn er ist der wahre Hüter seines Bruders und der Retter der verlorenen Kinder. Ich will große Rachetaten an denen vollführen, die da versuchen meine Brüder zu vergiften und zu vernichten, und mit Grimm werde ich sie strafen, daß sie erfahren sollen. Ich sei der Herr, wenn ich meine Rache an ihnen vollstreckt habe.

— Pulp Fiction (1994)