Ich wünsche dir ein Wundervolles Wochenende mit viel freude

Ich wünsche dir ein Wundervolles Wochenende mit viel freude ;-)
Les deseo un maravilloso fin de semana ;-)
Σας εύχομαι ένα υπέροχο Σαββατοκύριακο ;-)
Sana harika bir hafta sonu diliyorum ;-)
מאחל לכם סוף שבוע נעים
wish you a nice weekend ;-)
أتمنى لكم عطلة نهاية الاسبوع لطيفة ;-)

…einfach nur LEBEN können

Hülya Lehr beim Benefizball der Lions-Club Justus-von-Liebig Darmstadt

Hülya Lehr beim Benefizball der Lions-Club Justus-von-Liebig Darmstadt

Ein Gastbeitrag von Hülya Lehr

Das Ergebnis vom 50. Jährigen Anwerbeabkommen mit der Türkei wirkt sich auch auf unsere gesellschaftlich-sozialen Strukturen in Deutschland aus.

 

Auf dem Benefizball der Lions-Club Justus-von-Liebig Darmstadt stellte ich plötzlich viele viele türkische Migranten fest, die in der hiesigen Gesellschaft unverzichtbare Partner geworden sind…Ich lernte Menschen mit Arabischen, Peruanischen, Pakistanischen und und weiteren ausländischen Wurzeln kennen, die alle für einen guten Zweck diesen schönen Abend unterstützt haben: Es wurden 10.000,-€ für den Verein Hilfe für Krebskranke Kinder gespendet.
Wir haben alle gemeinsam gefeiert…waren MULTI-Kulti und doch eine EINHEIT…
Wir sollten endlich aufhören über Integration zu diskutieren…Lassen Sie uns Wege finden, die wir gemeinsam genußvoll erleben…einfach nur LEBEN können.

 

Unsere Kinder-unsere Zukunft – Bizim cocuklarimiz-Bizim gelecegimiz”

Ab Mitte Dezember 2011 wird die pädagogische Informationssendereihe “Unsere Kinder-unsere Zukunft – Bizim cocuklarimiz-Bizim gelecegimiz”, die sich an türkischsprachige Eltern richtet, europaweit über den türkischen Sender ATV ausgestrahlt.

Eine aktuelle Studie zeigt, dass es Eltern mit türkischem Migrationshintergrund nicht an Bildungsehrgeiz und Aufstiegswillen mangelt. Dennoch wissen Eltern oftmals nicht, wie sie ihre Kinder im Bildungsprozess unterstützen können.

Das Konzept  wendet sich direkt an die türkischstämmigen Eltern und steht ihnen mit “Rat und Tat” zur Seite: Hier beraten Expertinnen und Experten gemeinsam mit Familienmitgliedern über das Bildungssystem und die möglichen Wege für ihre Kinder, sie geben Informationen und lebensnahe Tipps und klären zudem Fragen mit dem Publikum.

“Es soll uns gelingen, nicht übereinander, sondern miteinander zu reden”, so Arif Arslaner, Geschäftsführer KUBI e.V.. “Mit der Stärkung der Erziehungskompetenz nehmen wir gemeinsam die gesellschaftliche Aufgabe wahr, für die Bildungserfolge der Kinder zu kämpfen, die bisher weniger gute Startchancen in unserem System haben.”

Ermöglicht wird das Programm durch eine  Kooperation zwischen der Vodafone Stiftung Deutschland und dem Frankfurter Verein für Kultur und Bildung, KUBI e.V. (http://egitim.de/)

Danyal Alaybeyoglu, Vodafone Stiftung

Danyal Alaybeyoglu, Vodafone Stiftung

Pressekontakt:

Danyal Alaybeyoglu, 
Leiter Kommunikation Vodafone Stiftung Deutschland, 
Tel.: 0211-533-6786,
Mobil: 0172-2403359, 
E-Mail: danyal.alaybeyoglu@vodafone.com

 

Weitere Infos sind angefragt, der Artikel wird nach Eingang aktualisiert.

Quelle:

http://www.presseportal.de/pm/53198/2133034/neue-tuerkische-tv-sendereihe-informiert-eltern-ueber-bildungsthemen-unsere-kinder-unsere-zukunft

 

FILM: SÜT – MILCH (Türkei 2009)

Semih Kaplanoglu gehört zu den Hauptvertretern eines neuen türkischen Kinos.

SÜT („Milch“) ist der zweite Teil eines Zyklus, der mit YUMURTA („Ei“) begann und mit BAL („Honig“) abgeschlossen wird.

„Wir sehen die Welt nicht nur mit unseren Augen, sondern auch mit unseren Träumen“

Filmwebseite:
http://www.suet-derfilm.de/index.html

 

Zum Inhalt:

Yusuf, Anfang 20, lebt bei seiner Mutter Zehra am Rande einer anatolischen Kleinstadt.

Gemeinsam verkaufen sie selbst hergestellte Milchprodukte ihrer beiden Kühe auf dem lokalen Markt, eine harte Arbeit, die wenig einbringt. Die Geschäfte gehen immer schlechter, denn mit der zunehmenden Industrialisierung und der Entstehung von Neubauvierteln gehen immer mehr Menschen in die neuen Supermärkte.

Zehra verlangt von Yusuf, durch geregelte Arbeit zum gemeinsamen Lebensunterhalt beizutragen. Aber Yusuf kann diesen traditionellen Erwartungen als männliches Familienoberhaupt nicht gerecht werden, da er sich lieber in Tagträumen und Literatur verliert. Als eines seiner Gedichte in einer Literaturzeitschrift veröffentlicht wird, wächst in ihm der Wunsch nach künstlerischer Selbstverwirklichung und Anerkennung.

Zehra verliebt sich in den örtlichen Bahnhofsvorsteher und entdeckt ihre Weiblichkeit wieder. Plötzlich ist Yusuf nicht mehr der einzige Mann in ihrem Leben, und weder die Gedichte noch die Milch, deren Verkauf von Tag zu Tag weniger einbringt, können ihm jetzt weiterhelfen, sein Leben zu meistern. Soll er sich nun an den Mustern der traditionellen patriarchalen Kultur orientieren, oder den modernen Strömungen folgend, eine eigene Haltung entwickeln? Er steht vor Entscheidungen, die sein Leben verändern, ein neues Leben einleiten werden.

Einen Ausweg scheint der Einberufungsbescheid des Militärs anzubieten. Für die Musterung muss Yusuf in die Großstadt fahren. Dort lernt er Semra kennen, die sich auch für Lyrik interessiert. Aber bevor es zur Romanze kommt, wird Yusuf als untauglich ausgemustert. Er kehrt desillusioniert in sein Dorf zurück – und muss seinen Weg finden.

 

Gezeigt wird er u.a. am Donnerstag, 13. Oktober · 19:00 - 21:00 im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt, Bat-Yam-Platz 1, 12353 Berlin (U7 Bahnhof Lipschitzallee).

Riesiger Saal und eine große Tonanlage !

 

Wer den Film auch zeigen möchte, kann das über:

mîtosfilm
Gurbet Erbulan 

Anschrift
Reichenberger Straße 36
10999 Berlin
Telefon
Tel.: 030 54 71 94 62
Fax: 030 54 71 95 08
Internet
gurbet@mitosfilm.com
www.mitosfilm.com

Ausstellung “Heimatkunde” im Jüdischen Museum Berlin

Im jüdischen Museum hier in Berlin zeigen  Deutsche, deutsche Juden, deutsche Türken, Migranten und Exilanten aus der Sowjetunion, aus Bosnien oder dem Iran ihre (deutsche?) Heimat:

Heimatkunde. 30 Künstler blicken auf Deutschland

16. September 2011 bis 29. Januar 2012

Jüdisches Museum Berlin, Lindenstr. 9-14, 10969 Berlin, Altbau 1. OG

Heimat ist ein emotionaler Begriff, der sehr vieles bedeuten kann: Geburtsort, Herkunftsland, Nation, Sprache, Religion. Ein  bekannter Landstrich, Familie und Freunde, zu wissen, wo die Bäckerei, der Augenarzt, das Lieblingskino sind, das alles trägt zu dem Gefühl bei, das Hannah Arendt anlässlich eines Besuches im Berlin der ersten Nachkriegsjahre in das Bild von ihren Füßen fasste, die alleine wüssten, wohin sie gehen. Vertrautheit, unumstrittene Zugehörigkeit, aber auch das Recht zu jammern und zu klagen sind die Komponenten, die das »zu Hause« definieren.

Heimat ist zum Beispiel:

Über eine ganze Museumswand haben die Schwestern Anni und Sibel Öztürk, die eine in Istanbul, die andere in Eberbach am Neckar geboren, Familienszenen in ein Weltgeschichtspanorama aus Medienbildern integriert. Eine Geburt, eine Hochzeit, eine Geburtstagsfeier. Die Öztürks zwischen Andreas Baader und Gudrun Ensslin. Steffi Graf und Franz Beckenbauer. Jimi Hendrix und Madonna. Honecker und Gorbatschow.

Mehr Informationen:

Deutschland Radio Kultur:  http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1556917/

Ausstellungs-Seite des jüdischen Museums: http://www.jmberlin.de/heimatkunde/ausstellung/publikation.php

 

 

 

 

Unternehmen: Kopftuch? Aber gern!

Vielen Dank für die Zusendung der folgenden Fotos (wir bekamen versprochen, dass Bilder in besserer Qualität nachgeliefert werden) an einen unserer Leser. Sie zeigen, eine Firma die  nicht nur Toleranz für die (religiös motivierte)  Bekleidung ihrer Mitarbeiter hat (obwohl die Auszubildende im Verkauf aktiv ist), sondern auch, dass sie in ihrer internen Mitarbeiterzeitschrift aktiv für solche Toleranz wirbt.

 

Wir haben die Personen unkenntlich gemacht, weil der Text nicht für die Veröffentlichung im Internet bestimmt war.

Vorurteile: Jungen schüchtern, Mädchen haben Angst etwas Falsches zu sagen

Vorurteile: Jungen schüchtern, Mädchen haben Angst etwas Falsches zu sagen

Reaktionen auf das Kopftuch

Reaktionen auf das Kopftuch

Wir finden das toll! Wie dieses Unternehmen mit ihrer Mitarbeiterin umgeht und das für diesen Umgang intern geworben wird.

Falls ihr weitere positive Beispiele habt: Schickt sie uns!

 

 

Der populärste Mensch in Sarajevo

Ein schönes Beispiel für Religions- und Nationalitätsübergreifende Solidarität: Obwohl er von Geburt Serbe (und Christ) ist,  verteidigte der Exgeneral Jovan Divjak im Krieg das belagerte Sarajevo (Kosovo, mehrheitlich Muslimisch).

“Er hat dem Druck nationalistischer Mächte und Ideologien auch in den schwierigsten Zeiten Widerstand entgegensetzt”,

sagt Srdjan Dizdarevic, vormalig Vorsitzender des Helsinki-Komitees für Menschenrechte in Bosnien und Herzegowina über Divjak.

Die taz schreibt:

Zwangsläufig zieht Divjak den Hass aller Nationalisten auf sich. Für die serbischen Extremisten in Bosnien ist er ein Verräter, der Muslime verteidigt hat. Die muslimische Nationalpartei hat ihm dagegen am Ende des Krieges 1994 entmachtet, ihm nach dem Krieg links liegen gelassen, weil er ein Serbe ist. Doch all dies hat ihn nicht zweifeln lassen. Deshalb sei Divjak jetzt der populärste Mensch in Sarajevo, hieß es in einem Radiokommentar.

Quelle & mehr:

http://www.taz.de/Exgeneral-Jovan-Divjak-ist-zurueck/!75454/

Muslime wollen christliche Kirchen bewachen

Die drei großen islamischen Organisationen in den Niederlanden haben angeboten, koptische Kirchen zu bewachen. “Wir wollen die Kopten vor al-Qaida beschützen”, heißt es in einer Erklärung, berichtet Spiegel online.

Die Muslimverbände riefen Anhänger des Islam auf, Drohungen gegen Christen zu verurteilen: “Vor allem wir müssen das tun, denn al-Qaida behauptet im Namen des Islam zu handeln.”


Freiheit – auf Türkisch heißt das Özgürlük.

Freiheit – auf Türkisch heißt das Özgürlük.

özgürlük (tr)

wolność (pl)

liberté (fr)

freedom (en)

Anarhia – (ro)

じゆう (jap) (sprich: dschijuu)

 

Wer mag ergänzen?

Junge Muslime reden in der Süddeutschen Zeitung

Die dritte Generation der Einwanderer hat bemerkenswerte Karrieren geschafft, gegen Widerstände und Vorurteile – keineswegs nur in der deutschen Gesellschaft, sondern gerade auch im Herkunftsmilieu und nicht zuletzt in den eigenen Familien. Viele Muslime sehen Deutschland längst als Heimat, oder sie würden dies zumindest gern tun.

Die SZ hat Muslime befragt, wie sie zu diesem Land stehen, wie sie ihr Leben zwischen zwei Kulturen bewältigen und was sie von der Integrationsdebatte halten. Spannende Artikel jenseits der einfachen Welt der Hetzer:

Meryem Altuntas, Apothekerin
Erdal Öztürk, ungelernter Arbeiter
Sezai Cakan, Student und Prediger
Özlem Sarikaya, Moderatorin

Siehe auch:

Sarrazin: Der Hetzer von der SPD – Direkte Aktion
Der Rassist im Vorstand der deutschen Bundesbank